Jahreszeit

das herz schlägt schneller
ein kleiner stich
eine träne
heute bist du nah
warst du schon lange nicht
gehts dir gut?
denkst du auch an mich?
und die erde dreht sich weiter
und ich bin noch hier
und ich kann noch atmen
und doch fehlt was
genau jetzt
genau is diesen augenblick wo ich an dich denke
die sterne
sie leuchten
siehst du sie auch?
siehst du mich?
spürst du mich?
ich bin immer noch bei dir
jetzt gerade
deine arme um mich
so lange nicht mehr vorgestellt
so lange nicht mehr deine wärme gespürt
hier bist du endlich wieder
in meinen gedanken
in meinen träumen
nur heute
nur jetzt
dann musst du wieder weg
es wird kalt
es wird still

 

wir warn wie eine Jahreszeit, gingen einfach so vorbei...  (Antje Schomaker)

15.1.18 18:46, kommentieren

auf der Suche nach Leichtigkeit

Seit 6 Uhr früh sitz ich da. Rein gekuschelt in die Decke, auf der Couch. Mit einem Nachthemd wo drauf steht "Born to sleep". Alle paar Minuten schlürf ich an meinen Tee und wisch mir eine Träne weg. Eine Träne voller Mitgefühl, weil das Buch mich gefangen hat mit den schönen Worten.

Das alles bin ich. Ich liebe es auf mich zu schauen. Ich liebe Kräutertee. Am liebsten Kamille. Ich mag bunte Socken und vor allem viel zu große Nachthemden. Meisten hab ich einen Schal um. Heute mit Tigermuster. Denn hier auf meiner Couch, unter meiner Decke, hinter einen Buch kann ich, ich sein. Ich muss mich nicht verstecken. Ich muss keinen gefallen. Ich kann ich sein. und das war schon so lange nicht mehr. Ich war so lange nicht mehr bei mir. Ich sollte immer bei mir sein. In jeder Sekunde. Auf mich konzentriert. 

Ein neues Jahr ist angebrochen. Ich habe so viele Ziele. So viele Wünsche und ich fange genau jetzt an. Das größte Ziel ist, im Jetzt zu sein.
Ich lebe viel zu oft in der Vergangenheit. Ich will im Jetzt sein. Ich will viel mehr lachen und auch aus herzen weinen können. Ich will Menschen liebe schenken und vor allem mir selbst verzeihen.

Ich vergebe mit Leichtigkeit - sage ich mir immer wieder.

Ich vergebe mir. Ich vergebe dir. 

...und dann warte ich darauf, dass die Leichtigkeit zurück kommt.  Ich frei bin. Ich mich frei fühle.

Heute fühl ich frei. Heute fühle ich mich mir selbst nahe. So soll es sein. So soll es bleiben. 

....und ich schlürfe meinen Kamillen-Tee, sehe die bunten Socken von meiner Decker hervor blitzen und fühle mich seit langen wieder glücklich. 

3 Kommentare 6.1.18 07:52, kommentieren

lass los

meine augen sind schwer.
ich versuche sie offen zu halten, um alles rund um mich wahrnehmen zu können. ich schwebe. der nebel nimmt mich immer mehr ein und ich sehe nur diesen dampf rund um mich. da vorne ist ein licht. ich versuche mich darauf hin zu bewegen. ich komme nicht vom fleck. etwas haltet mich. ich versuche mich los zu reissen, bin jedoch zu schwach. ich will zum licht. ich will ins helle. weg vom schatten. weg von den schlechten gedanken.
bitte schneide mich los. ich will nicht mehr fest hängen.
ich muss aufhören mich auf andere zu verlassen, die nicht gut für mich sind.
ich muss diese seile alleine los werden.
ich finde kein messer.
und ich sehe mich schweben. immer weiter weg vom licht. immer weiter weg von mir. immer weiter weg von der wirklichkeit.
lass mich los. lass mich gehen.

ich schaff das schon.
ich schaff das schon.
ich schaff das ganz alleine.
ich komm bestimmt bald wieder auf die beine.
ich brauche dazu vielleicht ne menge kraft.
doch ich hab immerhin schon ganz was anderes geschafft.

2.1.18 07:44, kommentieren

lange nacht

was tust du da?
ist es das, was du willst?
gehts dir so besser?

ich starre auf das handy-display.  jetzt ist es soweit. nach fast 3 wochen hast du dich erstmal zu wort gemeldet. alles in mir schreit:
schreib NEIN
schreib das du ihn vermisst
sag das es dir scheiße geht ohne ihn
dann kommt auf einmal diese stimme hinzu. diese stimme die mich fragt: und was passiert dann danach? willst du dich weiter selbst belügen? deinen mann? hat er das verdient? nein... denk ich mir mit gesenkten kopf... erstmal blog schreiben. vielleicht fällt mir ja was besseres ein.

und so sitz ich hier. mein hals zusammengeschnürrt. das handy direkt daneben. deine nachricht leuchtet mich an. ich will zurück schreiben. ich will deine stimme hören. ich will das du mich berührst. ich will dich in den arm nehmen. ich will das du mich in den arm nimmst. die tränen sind wieder da. es ist mir doch so gut gegangen die lezten tage. bum. jetzt bist du wieder da.  und ich will stark sein. ich will mich nicht mehr selbst belügen. gerade heute habe ich die wünsche und ziele für 2018 aufgeschrieben. ehrlichkeit zu mir steht als erster drauf. wenn es nur nicht so schwer wäre. du bist schon so lange in meinen leben und so was ganz besonderes. puh. wie soll ich jetzt noch schlafen? ich hoffe die nacht vergeht schnell. wenn es hell ist, tut es weniger weh. hoffentlich. ich hoffe es geht dir gut. ich hoffe ich tu dir nicht weh damit.
ich mag dich trotzdem... schreibst du. ich dich auch. ich dich mehr. ich dich für immer...

30.12.17 23:53, kommentieren

von Tropfen und Freundschaft

Die meiste Zeit am Tag bist du nicht mehr wirklich da. Dann kommt wieder ein Lied in mein Ohr und es wäre, als ob du nie weg gewesen wärst. Ich möchte gerne wissen, ob es dir genau so geht. Denkst du an mich? Bist du froh, dass ich weg bin?

 

Gestern hatte ich den Mut mich der Wahrheit zu stellen. Die Wahrheit ist, dass ich nicht an mich glaube. Die Wahrheit ist, dass ich die letzten Monate weniger als sonst an mich geglaubt habe. Es sollte mir wichtig sein. Mein Körper sollte mir wichtig sein. Meine Gesundheit sollte mir wichtig sein. Ich nehme es mir wieder vor. Doch diesmal ist es anders, denn ich will mich nicht mehr selbst belügen. Ich will meine Versprechen an mich einhalten. Ich will mir selbst vertrauen! und dazu gehört, dass ich das einhalte, was ich mir selbst schwöre. Ganz einfach. Klingt das. Ganz schwer wird das. Aber ich muss es mir doch einfach selbst wert sein. oder? Ja muss ich. Will ich. Werde ich. Der Held bin ich in meiner Geschichte. Ich hoffe meine Wegbegleiter stehen mir zur Seite. Auch wenn dieses Jahr einige gegangen sind bzw. als keine echten Begleiter sich heraus gestellt haben.
Freundschaft ist für mich so viel. Wenn ein Mensch so tief in meinen Herzen ist, bin ich bereit so viel zu geben. Das was ich gebe ist Liebe und diese Liebe gebe ich so gerne her. So Bedingungslos. Und dann sind hier Menschen, die diese Bedinungslose Liebe nicht zurück geben. Mich im Regen stehen lassen, wenn die Sonne gerade nicht scheint. Solche Freunde will ich nicht mehr. Solche Freunde brauche ich nicht mehr. Ich will die richtigen. Jene, die das Wort "Freundschaft" genau so definieren wie ich.Ansonsten würde es immer wieder so weh tun.

 

Und ich schaue aus den Fenster. Die Welt ist noch ganz dunkel und scheint zu schlafen. Ich bin hellwach. Die Welt flüstert mir zu, dass ich schlafen soll, aber ich kann nicht. Meine Gedanken sind wie kleine Tropfen im Kopf. Sie fallen leise nieder und laufen ganz langsam in meinen Körper. Du bist ein großer Tropfen. Der größte den ich jemals hatte. Ich versuche die Sonne zu holen, damit das Wasser endlich verdampft.
Kannst du bitte das Licht aufdrehen? Ich kann nicht schlafen.

29.12.17 06:59, kommentieren

gut

ich versuche wieder mal meine gedanken zu ordnen. auszumisten. ich bemerke wieder mal dabei, wie mich diese bösen gedanken dominieren. sie haben die macht über mich. so sehr, dass mein ganzes bewusstsein so sehr eingeschränkt ist. die zweifel überkommen mich und sind in jeder sekunde da. so sehr da, dass ich die positiven seiten fast nicht mehr sehe. sie nicht mehr höre.
gut das ich sie jetzt bemerkt habe. gut das nun erkenne, dass es wieder zeit ist umzudenken. gut das nicht wieder jahre vergangen sind.gut gut gut - denke ich mir. gut ist positiv. gut muss in meinen kopf.
weg mit den tränen. Weg mit der wut. weg mit der tatsache das du fehlst.
auf das positive konzentrieren. die luft ist frisch. die luft ist kühl. ist kühl gut? du warst kühl. dein blick war kühl. zurück zum text. der tee wärmt mich von innen. ich spüre richtig wie er runter läuft und meinen bauch von ihnen wärmt. mein herz wird auch ein wenig warm. ich höre es schlagen. nicht so schnell wie bei dir damals, aber es schlägt.
gut. heute hab ich viel weiter gebracht im büro. die ganzen ungelesenen nachrichten habe ich bearbeitet. 127 waren es. gut gemacht. keine von dir war dabei. nicht gut. doch gut. gut das du dich nicht meldest, dann muss ich nicht so oft an dich denken. gut so. alles gut.

To Do:
im JETZT leben
DANKBAR sein
das leben GENIESSEN
BEDÜRFNISSE äußern
GEFÜHLE laut aussprechen
TREU sein
MUTIG sein
alle MENSCHEN lieben
keine VORURTEILE haben
jeden mit LIEBE betrachten
SELBSTBEWUSST sein
ZIELE setzen
DICH vergessen

27.12.17 19:38, kommentieren

unter wasser ist alles dumpf

ich vermisse dich.ich weiss jedoch nicht, ob es gewohnheit ist dich zu vermissen. ich schlafe schlecht. starre stundenlang löcher in die luft. fühle mich leer. ich will nicht mehr denken müssen. will keine entscheidungen mehr treffen und vor allem will ich mich nicht mehr verantwortlich fühlen. nicht für das was andere denken oder glauben.
ich spüre wie sich die leere in mir ausbreitet und sie so schwer ist, dass sie mich unter wasser zieht. alle gedanken die ich habe fühlen sich stumpf an.
ich will hier raus. ich will alleine sein.. und doch brauche ich jetzt mehr liebe als je zuvor. meine augen schmerzen vom weinen. ich kann nicht schlafen. und doch sind es keine gedanken die mich wach halten. es ist diese leere. diese undefinierbare leere, die ich nicht kenne.
es braucht sogar kraft diese worte zu schreiben, kraft die ich nicht habe und doch weiß ich das es mir weiter bringt. alles aufzuschreiben was ich denke. es fällt mir nur so schwer auf diese stumpfen worte zu hören. ich muss so genau hinhören und das braucht energie. energie die ich gerade nicht habe. für nichts.

auslöser warst du. ich weiß nicht was mit mir passiert ist in den letzten 2 wochen, aber jetzt gerade will ich das es einfach aufhört. ich will einfach mein leben zurück. ich will glücklich sein. unbeschwert und alles einfach so schaffen, ohne viel darüber nachzudenken. und dieser scheiß hunger. immer wenn ich aufwache. immer wenn ich weine. ich hatte es echt gut in griff in letzter zeit, doch jetzt habe ich das gefühl essen zu müssen, um meine energie aufzufüllen. natürlich stimmt das nicht, aber kann mir wer dieses gefühl nehmen? 

und schon wieder rollen die tränen. in gedanken an dich. dein gesicht vor mir. ich lass es mit dem rauch verschwinden, doch fühle noch immer das es da ist. hast es schon gemerkt? tut es dir weh? wenn du wirklich willst, könntest du mich erreichen. du willst nicht. sonst hättest du es schon gemacht. es ist ok. gut das es vorbei ist. sag ich mir. warum tut es dann so weh? 

ich brauch dich nicht.
du gibst mir nichts was ich brauche.
das ist keine liebe.
ich bin mir selbst genug.

sage ich mir immer wieder, in der hoffnung, es doch mal zu glauben..

17.12.17 06:53, kommentieren

Background-Sänger gesucht?

Ich bin seit langen wieder einmal alleine zu Hause. Nicht nu für eine Stunde sondern länger. Somit hab ich mich mit mir beschäftigt. Endlich konnte ich mich wieder mal nur auf mich konzentrieren. Es tat gut. Aber jetzt... nach ca. 5 stunden ist es auch wieder genug.

Ich rede laut. Ich rede laut mit dir. Und das ist das Zeichen, dass es nun wieder reicht. Diese Stille. Ich dreh Musik auf. Versuch mitzusingen. Ich höre deine Stimme mitsingen. "Nur ein Klick" - flüstert mein Herz mir zu... Ich weiß was es mir sagen will. Ein Klick davon entfernt und ich kann ihn wieder schreiben.

Ich sage mir:
Du bist stark.
Du bist fair.
Du willst nicht lügen.
Du brauchst ihn nicht.
Er gibt dir nichts was du brauchst.

Dazwischen die Background-Sänger im Takt "Er wird immer da sein".

Gibts da keinen Aus-Knopf?
Schön langsam mach ich mir Sorge um meine Psyche. Ist das den normal? Ich denke das nennt sich Liebeskummer. Schon viel zu lange her um mich erinnern zu können. Ich weine und lache gleichzeitig über mich. Egal wie alt man ist, Liebeskummer ist wie immer.

15.12.17 20:36, kommentieren

Wiederstand

Es ist besser so. Wir tun uns nicht gut. Du tust mir nicht gut. Ich erschrak, als ich mich gestern so gesehen habe. Die hände zu feusten geballt, damit ich mich dir nicht um des Hals schmeiße. Das bin nicht ich. Ich bin fair. Ich bin ehrlich. Ich will mich auf meine Welt konzentrieren. Nicht auf "unsere". Ich will nicht mehr gefangen sein. Ich will nicht mehr an dich denken müssen. Im Traum verfolgst du mich noch. Du warst diese Nacht so oft da. Du hast mich gehalten. Hast mich gefragt was los ist. Ich muss weg. Ich will diese Gitterstäbe nicht mehr sehen. Sie sind vergoldet, aber doch so dick. Ich will sie aufbrechen. Hab sie aufgebrochen. Oh bitte, gib mir die Stärke sie nicht mehr zu schließen.

Ich sehe mich vor dir stehen. Du so klein unter mir. Mit Tränen in den Augen. Es tut mir leid. Mein Drang nach Rechtfertigung muss ich überwinden. Ich muss mich nicht Rechtfertigen. Das ist meine Entscheidung. Ich kann mich Entscheiden. Auch wenn es gegen dich ist. Ich entscheide mich für mich. Bitte verzeih. Bitte verstehe. 

Ich sehe die aufgebogenen Gitterstäbe noch vor mir. Einen Fuß schon in meine Welt gerichtet. Der andere hängt noch fest. Ein wenig. Ein bisschen. Lass mich los. Lass mich gehen. Ich werde gehen. Auch wenn du mich nicht lässt. Ohne Wiederstand wärs einfach leider für mich... 

1 Kommentar 14.12.17 07:34, kommentieren

watte

ich habe schon lange nicht mehr geschrieben. ich hatte kein verlangen danach. keine sehnsucht. und jetzt ist sie wieder da. mehr den je. und was ist der grund? der grund dafür bist du. wie immer bist du der grund für meine kopflast. für die last, die so schwer auf meinen schultern sitzt. die mich überkommt. gefühle kommen hoch. mein herz schlägt wie wild und die welt ist für einen kurzen moment nicht mehr diese, in der ich mich jeden tag aufhalte.

ich habe wochenlang überlegt, ob ich mich der wahrheit wieder mal stelle. soll ich mich darauf einlassen? soll ich wirklich diesen schritt zurück machen? soll ich wirklich zulassen, dass die last wieder so schwer ist? gebe ich nach? höre ich auf mein herz? 

ich habe es getan. ich das pochen meines herzens nicht ignorieren können. ich habe mich ganze 6 stunden in den zug gesetzt. voller vorfreude. noch nicht im bewusstsein, wie es mir danach gehen wird. 

ich sah dich. deine augen. dein gesicht. und dieses gefühl kam wieder. ich kann es nicht unterdrücken. ich kann es nicht ausblenden. es ist so stark wie noch kein gefühl in meinen leben. du siehst mich an und blickst mir in die seele. ins herz. ganz tief. wie keiner. ich kann dir nicht wiederstehen. ich beobachte dich. deine lippen formen wörter. wörter die für mich unverständlich sind. was sagst du da? redest du über mich? und doch ist noch ein kleiner zweifel in mir. lügst du mich an? deine augen lügen nicht. dein mund vielleicht. vielleicht auch nicht. ich sitze vor dir. kann dir nicht folgen. mein kopf schaltet aus. wie schön ist das, wenn der kopf ausschaltet? ich kenne das nicht. ich lass mich fallen. in deine starken arme. ich werde butterweich. kann nicht mehr denken. mein herz schlägt laut. so laut, dass ich befürchte du hörst es. ich will dich so viel fragen. ich will dir so viel sagen. doch das alles kommt nicht über meine lippen. stillstand. die erde dreht sich nicht mehr. ich sehe uns von oben zu. du so männlich. ich so klein. ich höre mich reden.  jedoch gedämpft. wie in watte gepackt. es kommt etwas raus, aber es kommt nicht an. weder bei dir, noch bei mir.machen meine worte einen sinn?

 3 tage lang war ich bei dir. 3 so wundervolle tag. in diesen tagen war ich wer anderer. du nimmst mich in besitz. kontrollierst mich. ich folge dir. oh wie gern ich dir folge.

und dann... cut... ich steige wieder in den zug. tränen rollen über meine wangen. mein herz tut so weh. es schlägt nicht. ich höre es nicht mehr. ich tauche wieder ein in meinen alltag. tu so als wär nichts passiert und in meinen kopf ist watte. watte die so schwer wie zement ist. du bist überall... ich seh dich. ich spüre dich und ich hoffe das es bald weg ist. ich ertrage es nicht. es tut weh. 

 und nun... nun sind bereits einige tage vergangen. ich versuche mich wieder zu fangen. bis zum nächsten mal.... bald ... höre ich mich zu mir selbst sagen, mit dem wissen, dass es nicht bald sein wird...

 

 

1 Kommentar 11.12.17 10:22, kommentieren

Schutz

Es fällt mir schwer bei mir zu bleiben. Immer wieder spüre ich die Wut in mir, die ich soviele Monate nun gut überwältigen konnte. Ich meditiere. Versuche immer wieder zurück in den Frieden zu kommen und doch kommt immer wieder eine Kleinigkeit die mich aus meiner friedlichen Hülle kommen lässt. Manche Meinen ich habe viel Temperament. Für mich ist es störend. Energieaufreibend.

und warum das alles? 

 weil ich mich nicht zügeln kann. weil ich nie zufrieden bin mit dem was ich habe. weil diese ganzen lieder zwar schön sind, aber ich die texte nicht verstehe.  weil ich denke ich bin nicht gut genug. weil ich mich nicht selbst genug liebe. weil ich mich selbst immer enttäusche. weil du etwas besserers als mich verdienst hast. weil der schönste tag in meinem leben in 3 monaten ist. weil ich angst bekomme. kalte füße.

und da steh ich im ring. mein gegner hätte wer anderer sein sollen als ich selbst. ich sehe mich. in der rüstung. mit schwert. auf der gegenüberliegenden seite sehe ich ein kleines wrack das dahin vergitiert. zusammengekauert in der ecke. ich (die temperamentvolle) will zielen. mit allem was sie hat. mit aller wut und den zorn der gegen mich selbst gerichtet ist. ich öffne die augen und mir wird einiges klar. die ganzen zweifel. die ganze wut. alles ist auf mich gerichtet. nicht von dem geglaubten gegner. einfach von mir. von meiner inneren wut. 

wie soll ich mich schützen von mir selbst?  die augen auf zu machen war wohl der erste schritt...

2 Kommentare 16.3.17 10:19, kommentieren

Du fehlst..

Seit dem du weg bist verfall ich in alte Muster.Ich lass mich mit rein ziehn. Hab wieder diese Wut im Bauch und was soll eigentlich dieses schlechte Gewissen wegen allem und jedem.
Ich hatte das alles im Griff. Jetzt geb ich dir die Schuld, dass dies nicht mehr so ist. Doch eigentlich kann ich mir selbst helfen. Eigentlich wär das gar nicht so schwer. Ich werd mir eine Auszeit nehmen. Ein Wochenende. Nur für mich. Für mich und meine Gedanken. Derzeit sind sie nur bei diesen Mann nicht bei mir. Zu sehr bei ihm. Das geht nicht. Das funktioniert nicht. Der Grund warum ich immer an ihn denke ist, weil bis heute nicht weiß wie ernst es ihm ist.Geht es nur um das körperliche?
Aber was passiert wenn ich es dann weiß. Was ändert es? Gar nichts! Das ist der Punkt. Also mein lieber Kopf. Er darf raus. Ich lass ihn gehen.
Mein Herz ruft dazwischen. Ja mein liebes Herz. Es ist soweit. Du kannst ihn los lassen. Wir brauchen ihn nicht mehr.
Und im Endeffekt geht es wieder mal um die die Liebe.
Die Liebe zu mir. Die Liebe zu den Männern und die Liebe zu dir. Du, die gerade so weit weg ist. Die ich so sehr vermiss. Meine beste Freundin. Mein Anker. Mein Halt. Du fehlst...

1 Kommentar 25.1.17 06:32, kommentieren

Männer

R:
Gestern war mir alles noch so klar. Ich wollte und konnte nicht mehr. Und das alles was du mit mir machst hat konsequenzen. Solche konsequenzen die ich nicht mehr so schnell gut machen kann. Verlieben tu ich mich nicht. Ich lechze nach Bestätigung. Nach angehimmelt werden. Ich brauche das. Warum? Da wären wir lieber bei der Selbstliebe. Im Endeffekt haben wir beiden einen Nutzen davon. Doch ist es das alles Wert? Will ich das wirklich? Mein Problem ist, dass ich es zu wichtig nehme. Ich lüge mich selbst an. Du doch auch. Warum brauchst du das? Wenn ich nicht da bin, suchst du dir dann eine andere? Nur um die Stille mit Worten zu füllen. Nur um die Bedürfnisse zu stillen, die wir doch eigentlich nicht haben brauchen. Es ist eine Sucht. Der Entzug ist eingetreten und ich versuche dir nicht zu schreiben. Ich versuche nicht an dich zu denken. Denke ich an dich oder an das, dass niemand an mich denkt?

 

R:
Mein Herz verlangt nach dir. Ich fühle es. Die Erlebnisse die wir zusammen hatten kommen immer wieder. Manchmal in kleinen und manchmal in großen Abschnitten. Ich frag mich selbst warum ich mich nach dir Sehne. Es gibt keinen Grund. Du bist nur der Mann der mir fehlt. Du bist nur die Vaterrolle die mir fehlt. Es gibt einiges aufzuarbeiten. Einiges zu überdenken. Im Endefekt brauche ich dich nicht. Ich versteh nur mein Herz nicht.

 

M:
Immer wieder komm ich zu den Entschluss, dass ich Glück mit dir habe. Immer wieder seh ich dich an und mein Herz macht einen Sprung. Oft genervt von dir. Oft wütend. Doch das alles ist nicht so groß wie die Liebe zu dir, sagt mein Kopf. Allein wäre ich nicht glücklich. Du machst mich glücklich. Alles an dir ist für mich gemacht. Warum kann ich das oft nicht sehen? Du bist mein Leben. Du bist mein Glück. Du bist das was ich immer wollte.

 

Schlussfolgerung: 

R's werden gestrichen. M ist das richtige.

 

 

1 Kommentar 23.11.16 13:47, kommentieren

Mein Prinz

Ich suche im Internet nach deinen Namen. Sehe alle Seiten durch, um ein Bild von dir zu sehen. Du bist bekannt, dort wo du her kommst. Immer wieder lächelst du mir entgegen. Die Frage warum du mich magst liegt auf der Hand. Ich bin jung. Du bist alt. Jahrelang hab ich mir eingeredet du wärst nicht so. Tag für Tag hab ich mir Szenarien vorgestellt wie du mich abholst. Wie ein Prinz. Ich, die Prinzessin, im tiefschlaf des Alltags gefangen. Du kommst angeritten mit deinem weißen Pferd und bittest mich aufzusteigen. Im Regen seh ich mich stehen. Warten auf dich. Durchnässt und zitternd vor Kälte. Du kommst nicht. Du wirst nicht kommen. Vielleicht schaust du mal vorbei. Steigst ab. Küsst mich. Aber dann sehe ich dich von hinten davon galoppieren. In dein Leben. In deine Welt. Da wo ich kein Platz hab. Dahin von wo du mir hin und wieder eine Brieftaube sendest. Um Hallo zu sagen. Du sagst: Hey mich gibt es noch. Bleib doch stehen. Wart doch weiter im Regen auf mich. Vielleicht komme ich. Irgendwann. Oder auch nicht. 

Ich versuche mir die Sonne zu holen. Meinen eigenen Prinzen zu bauen. Ich hab ihn doch gefunden. Er ist nicht wie du. Mein Verstand sagt: Das ist gut so. Mein Herz schreit dagegen. Ich ersehne mir den Tag herbei, an dem ich nicht mehr warte. Ich fühle er kommt näher. Ich habe Angst davor. Angst dich gehen zu lassen. Angst dir sagen zu müssen, dass ich dir die Tauben zurück sende. Den Brief ungeöffnet.

Meine Zukunft steht bevor. Meine Zukunft fängt jetzt an. Bald. In 7 Monaten. Ich werde ja sagen. Ja, aus kompletter überzeugung. Ja, aus Liebe.  Ja, weil ich weiß das du nicht mehr kommst.Mein Herz flüstert mir zu, dass ich rennen soll. Renn davon. Dorthin wo du glücklich bist. Ich kann glücklich sein. Ich will glücklich sein. Doch zum glücklich sein brauch ich keinen Mann. Dazu brauch ich nicht einmal dich. Wenn ich glücklich bin, dann sage ich ja. Aber was ist wenn nicht?

Und so sitze ich da und lüg mich selbst an... 

17.10.16 12:21, kommentieren

Selbstliebe und so..

In 2 Tagen geht es los und ich denke mir: Warum tu ich mir das an?
Ich bin wütend auf mich selbst. Auf meine Entscheidungen. Ich will nur nach Hause und unter die Bettdecke. Ich will von allem und jedem davon laufen. Bitte redet mich nicht an. Bitte schaut mich nicht an. Heute mag ich mich nicht. Ja richtig: ICH mag MICH nicht.
Selbstliebe wo bist du?

13.9.16 08:03, kommentieren