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Männer

R:
Gestern war mir alles noch so klar. Ich wollte und konnte nicht mehr. Und das alles was du mit mir machst hat konsequenzen. Solche konsequenzen die ich nicht mehr so schnell gut machen kann. Verlieben tu ich mich nicht. Ich lechze nach Bestätigung. Nach angehimmelt werden. Ich brauche das. Warum? Da wären wir lieber bei der Selbstliebe. Im Endeffekt haben wir beiden einen Nutzen davon. Doch ist es das alles Wert? Will ich das wirklich? Mein Problem ist, dass ich es zu wichtig nehme. Ich lüge mich selbst an. Du doch auch. Warum brauchst du das? Wenn ich nicht da bin, suchst du dir dann eine andere? Nur um die Stille mit Worten zu füllen. Nur um die Bedürfnisse zu stillen, die wir doch eigentlich nicht haben brauchen. Es ist eine Sucht. Der Entzug ist eingetreten und ich versuche dir nicht zu schreiben. Ich versuche nicht an dich zu denken. Denke ich an dich oder an das, dass niemand an mich denkt?

 

R:
Mein Herz verlangt nach dir. Ich fühle es. Die Erlebnisse die wir zusammen hatten kommen immer wieder. Manchmal in kleinen und manchmal in großen Abschnitten. Ich frag mich selbst warum ich mich nach dir Sehne. Es gibt keinen Grund. Du bist nur der Mann der mir fehlt. Du bist nur die Vaterrolle die mir fehlt. Es gibt einiges aufzuarbeiten. Einiges zu überdenken. Im Endefekt brauche ich dich nicht. Ich versteh nur mein Herz nicht.

 

M:
Immer wieder komm ich zu den Entschluss, dass ich Glück mit dir habe. Immer wieder seh ich dich an und mein Herz macht einen Sprung. Oft genervt von dir. Oft wütend. Doch das alles ist nicht so groß wie die Liebe zu dir, sagt mein Kopf. Allein wäre ich nicht glücklich. Du machst mich glücklich. Alles an dir ist für mich gemacht. Warum kann ich das oft nicht sehen? Du bist mein Leben. Du bist mein Glück. Du bist das was ich immer wollte.

 

Schlussfolgerung: 

R's werden gestrichen. M ist das richtige.

 

 

1 Kommentar 23.11.16 13:47, kommentieren

Mein Prinz

Ich suche im Internet nach deinen Namen. Sehe alle Seiten durch, um ein Bild von dir zu sehen. Du bist bekannt, dort wo du her kommst. Immer wieder lächelst du mir entgegen. Die Frage warum du mich magst liegt auf der Hand. Ich bin jung. Du bist alt. Jahrelang hab ich mir eingeredet du wärst nicht so. Tag für Tag hab ich mir Szenarien vorgestellt wie du mich abholst. Wie ein Prinz. Ich, die Prinzessin, im tiefschlaf des Alltags gefangen. Du kommst angeritten mit deinem weißen Pferd und bittest mich aufzusteigen. Im Regen seh ich mich stehen. Warten auf dich. Durchnässt und zitternd vor Kälte. Du kommst nicht. Du wirst nicht kommen. Vielleicht schaust du mal vorbei. Steigst ab. Küsst mich. Aber dann sehe ich dich von hinten davon galoppieren. In dein Leben. In deine Welt. Da wo ich kein Platz hab. Dahin von wo du mir hin und wieder eine Brieftaube sendest. Um Hallo zu sagen. Du sagst: Hey mich gibt es noch. Bleib doch stehen. Wart doch weiter im Regen auf mich. Vielleicht komme ich. Irgendwann. Oder auch nicht. 

Ich versuche mir die Sonne zu holen. Meinen eigenen Prinzen zu bauen. Ich hab ihn doch gefunden. Er ist nicht wie du. Mein Verstand sagt: Das ist gut so. Mein Herz schreit dagegen. Ich ersehne mir den Tag herbei, an dem ich nicht mehr warte. Ich fühle er kommt näher. Ich habe Angst davor. Angst dich gehen zu lassen. Angst dir sagen zu müssen, dass ich dir die Tauben zurück sende. Den Brief ungeöffnet.

Meine Zukunft steht bevor. Meine Zukunft fängt jetzt an. Bald. In 7 Monaten. Ich werde ja sagen. Ja, aus kompletter überzeugung. Ja, aus Liebe.  Ja, weil ich weiß das du nicht mehr kommst.Mein Herz flüstert mir zu, dass ich rennen soll. Renn davon. Dorthin wo du glücklich bist. Ich kann glücklich sein. Ich will glücklich sein. Doch zum glücklich sein brauch ich keinen Mann. Dazu brauch ich nicht einmal dich. Wenn ich glücklich bin, dann sage ich ja. Aber was ist wenn nicht?

Und so sitze ich da und lüg mich selbst an... 

17.10.16 12:21, kommentieren