watte

ich habe schon lange nicht mehr geschrieben. ich hatte kein verlangen danach. keine sehnsucht. und jetzt ist sie wieder da. mehr den je. und was ist der grund? der grund dafür bist du. wie immer bist du der grund für meine kopflast. für die last, die so schwer auf meinen schultern sitzt. die mich überkommt. gefühle kommen hoch. mein herz schlägt wie wild und die welt ist für einen kurzen moment nicht mehr diese, in der ich mich jeden tag aufhalte.

ich habe wochenlang überlegt, ob ich mich der wahrheit wieder mal stelle. soll ich mich darauf einlassen? soll ich wirklich diesen schritt zurück machen? soll ich wirklich zulassen, dass die last wieder so schwer ist? gebe ich nach? höre ich auf mein herz? 

ich habe es getan. ich das pochen meines herzens nicht ignorieren können. ich habe mich ganze 6 stunden in den zug gesetzt. voller vorfreude. noch nicht im bewusstsein, wie es mir danach gehen wird. 

ich sah dich. deine augen. dein gesicht. und dieses gefühl kam wieder. ich kann es nicht unterdrücken. ich kann es nicht ausblenden. es ist so stark wie noch kein gefühl in meinen leben. du siehst mich an und blickst mir in die seele. ins herz. ganz tief. wie keiner. ich kann dir nicht wiederstehen. ich beobachte dich. deine lippen formen wörter. wörter die für mich unverständlich sind. was sagst du da? redest du über mich? und doch ist noch ein kleiner zweifel in mir. lügst du mich an? deine augen lügen nicht. dein mund vielleicht. vielleicht auch nicht. ich sitze vor dir. kann dir nicht folgen. mein kopf schaltet aus. wie schön ist das, wenn der kopf ausschaltet? ich kenne das nicht. ich lass mich fallen. in deine starken arme. ich werde butterweich. kann nicht mehr denken. mein herz schlägt laut. so laut, dass ich befürchte du hörst es. ich will dich so viel fragen. ich will dir so viel sagen. doch das alles kommt nicht über meine lippen. stillstand. die erde dreht sich nicht mehr. ich sehe uns von oben zu. du so männlich. ich so klein. ich höre mich reden.  jedoch gedämpft. wie in watte gepackt. es kommt etwas raus, aber es kommt nicht an. weder bei dir, noch bei mir.machen meine worte einen sinn?

 3 tage lang war ich bei dir. 3 so wundervolle tag. in diesen tagen war ich wer anderer. du nimmst mich in besitz. kontrollierst mich. ich folge dir. oh wie gern ich dir folge.

und dann... cut... ich steige wieder in den zug. tränen rollen über meine wangen. mein herz tut so weh. es schlägt nicht. ich höre es nicht mehr. ich tauche wieder ein in meinen alltag. tu so als wär nichts passiert und in meinen kopf ist watte. watte die so schwer wie zement ist. du bist überall... ich seh dich. ich spüre dich und ich hoffe das es bald weg ist. ich ertrage es nicht. es tut weh. 

 und nun... nun sind bereits einige tage vergangen. ich versuche mich wieder zu fangen. bis zum nächsten mal.... bald ... höre ich mich zu mir selbst sagen, mit dem wissen, dass es nicht bald sein wird...

 

 

11.12.17 10:22

Letzte Einträge: Denk an dich... , das spiel mit den stühlen, Halt mich, Maus und Käse , ausmisten, STOPP

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