STOPP

Wenn einem alles zu viel wird. Alles über einen einbricht und eine Kleinigkeit reicht, um in die Knie zu gehen.

Ich habe gemerkt, dass ich komplett k.o. bin. Habe sehr viel geschlafen am Wochenende, obwohl ich raus wollte und das Wetter genießen wollte. Es ist nicht gegangen. Keine Energie. Ich hatte viel Hunger. Hab viel gegessen und trotzdem kam die Energie nicht. 

Heute morgen ist mir dann bewusst geworden, dass ich etwas ändern muss. Ich muss mein Leben ruhiger machen. Gerade was die Arbeit betrifft. Die letzten Monate haben sich nun bemerkbar gemacht. Der Stress. Der Druck. Alles hängt auf mir. Ich will das nicht mehr. Ich will ausbrechen. Ich will nicht mehr unter Druck und Stress arbeiten müssen. Ich will mein Tempo machen. Ich will nicht mehr funktionieren müssen! 

Ich will wieder gerne aufstehen und gerne in die Arbeit gehen. 

Wann hat sich das geändert? Wann war der wendepunkt? 

Ich sehe mich nun an. Die Tränen laufen lautlos über meine Wangen und ich stelle mir die Frage wie es soweit kommen konnte. Warum hab ich nicht früher STOPP gesagt? Warum habe ich nicht früher den Ernst der Lage erkannt?

 Ich weiß das es anders werden muss, ich weiß nur noch nicht wie.

 

 

12.3.18 11:31, kommentieren

ausmisten

Seit einigen Tagen hab ich das Gefühl, dass ich Last ablegen muss. Last das mein Umfeld betrifft. Menschen, die mir nicht gut tun und nur meine Energie aussaugen. Mir fehlt noch der Mut es zu kommunizieren. Am liebsten würde ich zu jeden gehen und sagen: Du tust mir nicht gut. Ich möchte dich nicht mehr in meinen Leben.

Doch dies fällt mir so schwer. Warum ist es so schwer ehrlich zu sein? Es geht ja um einen selbst und es ist ja nicht wichtig was die menschen Denken, die dir sowieso nicht nahe stehen. ABer warum fällt es dann so schwer?

 

ich bin mir selbst genug! 

 

aber warum ist es so schwer dies zu leben? ich habe meine engsten vertrauten und das ist doch genug. ich will abschließen. ich will ehrlich sein. ich hoffe ich schaffe es. ich hoffe ich kann es. jetzt ist es zeit auszumisten. ehrlich zu sein. bitte steh mir bei den mut zu haben. 

19.2.18 09:17, kommentieren

Maus und Käse

Warum geh ich immer wieder in die selbe Falle?Wie eine Maus. Leg mir einen Käse rein und du kannst sicher sein, dass ich rein laufe. Zusätzlich denke ich auch dann immer das selbe. Warum bin ich jetzt wieder rein gelaufen? Ich hätte es ja besser wissen sollen. Das Leben stellt dir immer wieder die selbe Aufgabe, bis du dich der Aufgabe stellst. Ich muss ha richtig dumm sein. Und dann noch diese Zweifel dazu. Ich bin auf etwas neidisch, dass ich nicht haben will. Wie kann das sein? Ich zweifle gerade sehr an mir. An meine Gedanken. Ich tausche. Er sagt ich soll meine Gedanken gegen Guten Gedanken tauschen. Doch was ist gut? Ist es das was ich mir einrede oder das an das ich gar nicht denke?So viele fragenKomischer tagFühl mich einsamZu viele Leute rund um michSuche michWill bei mir sein

17.2.18 14:31, kommentieren

Halt mich

Da gibt es Lieder. So viele Lieder die mich an dich erinnern. An uns. An das was wir waren. Jedes einzelne möcht ich dir senden. Ich will das du jedes einzelne hörst und das fühlst was ich fühle. Diese Trauer. Diese Wut. Diese Verzweiflung. Ich will dir das alles zurück geben. Es gehört dir. Nicht mir. Nimm es. Tu es wohin. Wohin wo es keinen mehr stört. Rette mich. Fang mich. Halt mich.

8.2.18 16:32, kommentieren

das spiel mit den stühlen

ich weiß nicht wo mir der kopf steht. ich gehe am abend ins bett und die gedanken kreisen so sehr. über die arbeit, über den tag, über den tag danach. wenn ich daran denke, dass ich das früher gar nicht anders kannt, wird mir übel. ich kann nicht schlafen. meine augen tränen und ich beruhige mich nicht.
immer mehr schreit mein Körper "tu was" und ich habe keine ahnung was ich tun soll. ich meditiere. mache sport. ernähre mich enigermaßen gesund.und trotzdem ist das alles jetzt da. annehmen fällt mir schwer, aber ich versuche es. ich weiß nicht wie ich wieder in das schwere tief gelangen konnte. es war doch alles so leicht.

 

ich sehe mich.
laufe um die stühle.
wenn die musik aus ist, muss ich mich entscheiden.
schnell setz ich mich auf den stuhl vor mir.
es scheint immer der gleiche zu sein.
jeden tag hält die musik am gleichen ort.
muss ich schneller laufen?
oder langsamer gehen?
egal was ich mache.
dieser stuhl, der unter der weißen lackierung ganz schwarz und abgenutzt ist.
ich will hier weg. warte auf die musik.
jeden tag das gleiche spiel.
ich will nicht mehr.
ich steige aus.
hier und jetzt.
egal wie laut die musik ist.
ich werde nicht mehr um die stühle laufen.
sag ich mir.
denk ich mir.
mach ich.

7.2.18 07:23, kommentieren

vom suddan und dreama

Dieser Eintrag ist in meinen Dialekt geschrieben mit viel Wut aus dem Bauch heraus. Wenn ihr ihn nicht versteht - sorry

i was jo net wos mit eich olle is. sitzens do mit an gsicht des owa hängt bis zu de knia und suddan. suddan so fü, dass i ma am liabstn de ohrn zuahoitn mecht. kana wü oabeitn. jeder hot des meiste. jeder wü sein scheiß aubringa und kana hoacht da zua.
"i gib auf" - denk i ma.
i sog einfach nur oke.
"wos schaust jetzt so?" - frogns mi imma wieda. 
und am liabstn mecht i aufsteh und geh. owa na. des is gegen mei oabeitsmoral. gegen de regeln de wos i ma irgendwaun amoi söbst aufgstöht hot und i - korrekt wia i bin - hoit mi natürlich drau.
wos passiert? heute 6i in da fruah, i denk drau. muas mi ärgern. mei herzal schlogt schnölla und i schreib den blog. aus volla wut. auf de leid. auf de deppadn leid, de wos olle glauben das de ärmstn san. Gsund sans! oabeitn geh deafns! supa betrieb! genug geld griagns - mehr ois genug! und daun sitztns do mit so an gsicht.
i jetzt übrigens ah. soi des so sei?na!
drum.
ah ruah is!
zfriedn soi i sei!
aus mit suddan!
ah lochn setz i ma auf.
egal wüfü leid bled schaun rund um mi.
i bin glücklich.
i bin glücklich.
i bin glücklich.
irgendwaun wiads jo hoffentlich höfm.

31.1.18 05:56, kommentieren

Denk an dich...

ich merke wie ich immer wieder zurück falle.
es gibt situationen, die mich komplett aus der Bahn werfen
und ich spüre wieder diese Wut in mir. Diese Wut, die ich
eigentlich schon hinter mir gelassen habe.
Ich gehe die Situation immer wieder in meinen Kopf durch.
Was macht mich so wütend?

Und ich sehe mich da in der Ecke. Es ist finster. Der Lichtstrahl scheint immer mehr weg zu wandern. Ich sehe ihn nach. Mit einer Träne in den Augen und spüre die Kälte die durch mich fließt. Sie kommt von meinen Herzen. Von meinen inneren. Ich friere. Fühle mich alleine. Unverstanden. Bring kein Wort raus. Und auf einmal kommst du wieder direkt vor meinen Augen. In solchen Momenten habe ich dir geschrieben. Ein "Denk an dich" oder "Vermisse dich" und jetzt... jetzt ist da keiner mehr den ich schreiben kann. Keiner der sagt "ich dich auch". Keiner der sich in der der dunklen Ecke zu mir sitzt. Hier bin ich. Ganz alleine und versuche das Licht wieder her zu locken.

Ich denk an dich... rufe ich hinaus in die Welt und höre nur mein eigenes Echo, dass es mit voller Wucht wieder zur mir zurück schlägt...

25.1.18 07:34, kommentieren

von Wärme und Leichtigkeit

Der Winter ist da. Überall schnee.
Schön - denke ich mir. Endlich wieder alles so herrlich weiß und rein. Ich schlüpf in den Mantel. Ich mag ihn. Meine Stiefel reichen bis zu den knien. Ein dicker Schal noch um und raus gehts. Die frische Luft bahnt sich ihren Weg in meinen Bauch. Alles scheint klar.
Kopfhörer auf. Das Mädchen in mir freut sich über den rose-goldenen Farbton. Die Musik dröhnt in meinen Ohren. Der Soundtrack meines Lebens. Auf den Tackt maschiere ich los. Rein in die morgendliche Dämmerung. Sagt man das so? Es ist auf jeden Fall früh und es ist noch dunkel. Nicht ganz. Ein wenig dämmrig.
Es schneit.
Ich schleiche durch die Straßen.
Die lichter der Autos blenden mich. 
Ich stell mir vor es wär die Sonne.
Kurz in Versuchung die Augen zu schließen.
Meine Haar fliegen im Wind.
Die Luft nimmt mich ein.
Tragt mich weg.
Ich werde leicht.
Ich schwebe.

Ich erreiche das Ziel. Die Wärme von innen kommt mir beim Öffnen der Tür entgegen und bahnt sich den Weg direkt in mein Herz. Warm ist es da heute. Schön warm. Ich entscheide mich spontan für die Treppen. Der Lift ist mir zu voll. Zu voll von Leuten die mürrisch sind. Ich laufe hoch. Die Musik begleitet mich bei jeden Schritt. Vor der Türe halt ich inne. Schutzmauer aufbauen. Und los. Auf gehts. Ein neuer Tag. Eine neue Chance. Ich bin da. Hellwach. Alles geht so leicht. Ich wünschte jeder Tag wäre so.

23.1.18 11:02, kommentieren

Komm mit mir, Mut...

 Ich (17 Jahr) sitze auf den Küchenschrank und lasse meine Füße runter baumeln. Du (ebenfalls 17) stehst mir gegenüber. Eine Zigarette in der einen, einen Wein in der anderen Hand. Schwärmst mir von deinen derzeitigen Freund vor. Fragst dich was er gerade macht und merkst nicht wie ich zu Boden sehe. Ich denke seit 10 Minuten nur an das, wie ich mein Herz öffnen kann ohne zu weinen. Wie ich dir sagen kann, dass ich mit meinem Freund schluss machen will, ohne dir auf die Füße zu treten. Es platz aus mir raus. Genauso wie meine Tränen. Keine Umarmung. Keinen Trost. Bum. Herzschmerz. Freundschaft gebrochen.


10 Jahr später.
Ich (bald 27 Jahre) freu mich auf das Treffen. 13 Mädls. Ich mittendrinn. Ich setze mich eher am Rand. Mag es nicht im Mittelpunkt zu stehen. Du (ebenfalls bald 27) setzt dich neben mich. Du suchst nach meiner Nähe. Ich spüre sie nicht. Du bist mir nicht mehr nahe. Ich lass die Gespräche auf mich wirken. Scheine in mich gekehrt, doch ich genieße es Teil dieser Mädlsrunde zu sein. Eine kommt rein. Ring auf den Finger. Verlobt. Oh wie schön. Mein Herz geht auf.
Du - wirkst traurig. Wirkst neidisch. Wirkst frustriert. Ich will dir sagen, dass du nicht alleine bist. Ich will dir sagen, dass alles gut wird. Ich sehe dich, wie damals... der Schwarm. Die begehrte. Ich wollte immer wie du sein. Wollte so schön wie du sein. Wollte so kokett wie du sein. Wollte so cool wie du sein.
Jetzt. Ich sehe dein wahres Ich. Ich sehe den Frust und bin so dankbar dafür, dass mich die Freude für andere so schön einnehmen kann. Unabhängig davon wie es mir gerade geht.

 

Freundschaften kommen und gehen.
Ich hab es gerne, wenn man mich mag. Doch langsam wird mir klar, dass ich Menschen in meinen Leben will, die mir gut tun. Die mich zum lachen bringen. Ich will Energie geben, die ich gerne geben und nicht weil es sich so gehört. Nicht weil ich das Gefühl habe es tun zu müssen.
Aussortieren.
Immer mehr.
Los.
Komm Mut, lass uns gehen. Ich nehm dich an die Hand, damit du nicht wieder weg läufst.

 

22.1.18 06:46, kommentieren

angekommen.

ich steh vor einer wand.
hinter mir höre ich stimmen.
kann mich nicht umdrehen.
die stimmen kommen näher.
manche berühren mich.
manche lassen mich kalt.
einige schreien mich an.
manche zielen auf mich.
ich presse die augen zusammen.
meine schultern sind schwer.
"es tut mir leid" - hör ich mich immer wieder sagen.
"bitte bleibt bei mir" - flüstere ich.

ein lauter knall.
die stimmen sind weg.
mir ist kalt.
spüre die leere.
dreh mich um.
niemand da. nur ich. ich und meine gedanken.
stille.
stille kann so laut sein.
stille kann so leerreich sein.
ich sehe mich.
ein blick nach oben gerichtet.
hier bin ich.
hier will ich sein.
frei.
frei von schuldgefühlen.
frei von den stimmen-
weg von der mauer.
meine hand sehnt sich nach dir.
ich kann das alleine.
nur ein kleines stück, dann bin ich angekommen.

21.1.18 18:14, kommentieren

Jahreszeit

das herz schlägt schneller
ein kleiner stich
eine träne
heute bist du nah
warst du schon lange nicht
gehts dir gut?
denkst du auch an mich?
und die erde dreht sich weiter
und ich bin noch hier
und ich kann noch atmen
und doch fehlt was
genau jetzt
genau is diesen augenblick wo ich an dich denke
die sterne
sie leuchten
siehst du sie auch?
siehst du mich?
spürst du mich?
ich bin immer noch bei dir
jetzt gerade
deine arme um mich
so lange nicht mehr vorgestellt
so lange nicht mehr deine wärme gespürt
hier bist du endlich wieder
in meinen gedanken
in meinen träumen
nur heute
nur jetzt
dann musst du wieder weg
es wird kalt
es wird still

 

wir warn wie eine Jahreszeit, gingen einfach so vorbei...  (Antje Schomaker)

15.1.18 18:46, kommentieren

auf der Suche nach Leichtigkeit

Seit 6 Uhr früh sitz ich da. Rein gekuschelt in die Decke, auf der Couch. Mit einem Nachthemd wo drauf steht "Born to sleep". Alle paar Minuten schlürf ich an meinen Tee und wisch mir eine Träne weg. Eine Träne voller Mitgefühl, weil das Buch mich gefangen hat mit den schönen Worten.

Das alles bin ich. Ich liebe es auf mich zu schauen. Ich liebe Kräutertee. Am liebsten Kamille. Ich mag bunte Socken und vor allem viel zu große Nachthemden. Meisten hab ich einen Schal um. Heute mit Tigermuster. Denn hier auf meiner Couch, unter meiner Decke, hinter einen Buch kann ich, ich sein. Ich muss mich nicht verstecken. Ich muss keinen gefallen. Ich kann ich sein. und das war schon so lange nicht mehr. Ich war so lange nicht mehr bei mir. Ich sollte immer bei mir sein. In jeder Sekunde. Auf mich konzentriert. 

Ein neues Jahr ist angebrochen. Ich habe so viele Ziele. So viele Wünsche und ich fange genau jetzt an. Das größte Ziel ist, im Jetzt zu sein.
Ich lebe viel zu oft in der Vergangenheit. Ich will im Jetzt sein. Ich will viel mehr lachen und auch aus herzen weinen können. Ich will Menschen liebe schenken und vor allem mir selbst verzeihen.

Ich vergebe mit Leichtigkeit - sage ich mir immer wieder.

Ich vergebe mir. Ich vergebe dir. 

...und dann warte ich darauf, dass die Leichtigkeit zurück kommt.  Ich frei bin. Ich mich frei fühle.

Heute fühl ich frei. Heute fühle ich mich mir selbst nahe. So soll es sein. So soll es bleiben. 

....und ich schlürfe meinen Kamillen-Tee, sehe die bunten Socken von meiner Decker hervor blitzen und fühle mich seit langen wieder glücklich. 

3 Kommentare 6.1.18 07:52, kommentieren

lass los

meine augen sind schwer.
ich versuche sie offen zu halten, um alles rund um mich wahrnehmen zu können. ich schwebe. der nebel nimmt mich immer mehr ein und ich sehe nur diesen dampf rund um mich. da vorne ist ein licht. ich versuche mich darauf hin zu bewegen. ich komme nicht vom fleck. etwas haltet mich. ich versuche mich los zu reissen, bin jedoch zu schwach. ich will zum licht. ich will ins helle. weg vom schatten. weg von den schlechten gedanken.
bitte schneide mich los. ich will nicht mehr fest hängen.
ich muss aufhören mich auf andere zu verlassen, die nicht gut für mich sind.
ich muss diese seile alleine los werden.
ich finde kein messer.
und ich sehe mich schweben. immer weiter weg vom licht. immer weiter weg von mir. immer weiter weg von der wirklichkeit.
lass mich los. lass mich gehen.

ich schaff das schon.
ich schaff das schon.
ich schaff das ganz alleine.
ich komm bestimmt bald wieder auf die beine.
ich brauche dazu vielleicht ne menge kraft.
doch ich hab immerhin schon ganz was anderes geschafft.

2.1.18 07:44, kommentieren

lange nacht

was tust du da?
ist es das, was du willst?
gehts dir so besser?

ich starre auf das handy-display.  jetzt ist es soweit. nach fast 3 wochen hast du dich erstmal zu wort gemeldet. alles in mir schreit:
schreib NEIN
schreib das du ihn vermisst
sag das es dir scheiße geht ohne ihn
dann kommt auf einmal diese stimme hinzu. diese stimme die mich fragt: und was passiert dann danach? willst du dich weiter selbst belügen? deinen mann? hat er das verdient? nein... denk ich mir mit gesenkten kopf... erstmal blog schreiben. vielleicht fällt mir ja was besseres ein.

und so sitz ich hier. mein hals zusammengeschnürrt. das handy direkt daneben. deine nachricht leuchtet mich an. ich will zurück schreiben. ich will deine stimme hören. ich will das du mich berührst. ich will dich in den arm nehmen. ich will das du mich in den arm nimmst. die tränen sind wieder da. es ist mir doch so gut gegangen die lezten tage. bum. jetzt bist du wieder da.  und ich will stark sein. ich will mich nicht mehr selbst belügen. gerade heute habe ich die wünsche und ziele für 2018 aufgeschrieben. ehrlichkeit zu mir steht als erster drauf. wenn es nur nicht so schwer wäre. du bist schon so lange in meinen leben und so was ganz besonderes. puh. wie soll ich jetzt noch schlafen? ich hoffe die nacht vergeht schnell. wenn es hell ist, tut es weniger weh. hoffentlich. ich hoffe es geht dir gut. ich hoffe ich tu dir nicht weh damit.
ich mag dich trotzdem... schreibst du. ich dich auch. ich dich mehr. ich dich für immer...

30.12.17 23:53, kommentieren

von Tropfen und Freundschaft

Die meiste Zeit am Tag bist du nicht mehr wirklich da. Dann kommt wieder ein Lied in mein Ohr und es wäre, als ob du nie weg gewesen wärst. Ich möchte gerne wissen, ob es dir genau so geht. Denkst du an mich? Bist du froh, dass ich weg bin?

 

Gestern hatte ich den Mut mich der Wahrheit zu stellen. Die Wahrheit ist, dass ich nicht an mich glaube. Die Wahrheit ist, dass ich die letzten Monate weniger als sonst an mich geglaubt habe. Es sollte mir wichtig sein. Mein Körper sollte mir wichtig sein. Meine Gesundheit sollte mir wichtig sein. Ich nehme es mir wieder vor. Doch diesmal ist es anders, denn ich will mich nicht mehr selbst belügen. Ich will meine Versprechen an mich einhalten. Ich will mir selbst vertrauen! und dazu gehört, dass ich das einhalte, was ich mir selbst schwöre. Ganz einfach. Klingt das. Ganz schwer wird das. Aber ich muss es mir doch einfach selbst wert sein. oder? Ja muss ich. Will ich. Werde ich. Der Held bin ich in meiner Geschichte. Ich hoffe meine Wegbegleiter stehen mir zur Seite. Auch wenn dieses Jahr einige gegangen sind bzw. als keine echten Begleiter sich heraus gestellt haben.
Freundschaft ist für mich so viel. Wenn ein Mensch so tief in meinen Herzen ist, bin ich bereit so viel zu geben. Das was ich gebe ist Liebe und diese Liebe gebe ich so gerne her. So Bedingungslos. Und dann sind hier Menschen, die diese Bedinungslose Liebe nicht zurück geben. Mich im Regen stehen lassen, wenn die Sonne gerade nicht scheint. Solche Freunde will ich nicht mehr. Solche Freunde brauche ich nicht mehr. Ich will die richtigen. Jene, die das Wort "Freundschaft" genau so definieren wie ich.Ansonsten würde es immer wieder so weh tun.

 

Und ich schaue aus den Fenster. Die Welt ist noch ganz dunkel und scheint zu schlafen. Ich bin hellwach. Die Welt flüstert mir zu, dass ich schlafen soll, aber ich kann nicht. Meine Gedanken sind wie kleine Tropfen im Kopf. Sie fallen leise nieder und laufen ganz langsam in meinen Körper. Du bist ein großer Tropfen. Der größte den ich jemals hatte. Ich versuche die Sonne zu holen, damit das Wasser endlich verdampft.
Kannst du bitte das Licht aufdrehen? Ich kann nicht schlafen.

29.12.17 06:59, kommentieren