gut

ich versuche wieder mal meine gedanken zu ordnen. auszumisten. ich bemerke wieder mal dabei, wie mich diese bösen gedanken dominieren. sie haben die macht über mich. so sehr, dass mein ganzes bewusstsein so sehr eingeschränkt ist. die zweifel überkommen mich und sind in jeder sekunde da. so sehr da, dass ich die positiven seiten fast nicht mehr sehe. sie nicht mehr höre.
gut das ich sie jetzt bemerkt habe. gut das nun erkenne, dass es wieder zeit ist umzudenken. gut das nicht wieder jahre vergangen sind.gut gut gut - denke ich mir. gut ist positiv. gut muss in meinen kopf.
weg mit den tränen. Weg mit der wut. weg mit der tatsache das du fehlst.
auf das positive konzentrieren. die luft ist frisch. die luft ist kühl. ist kühl gut? du warst kühl. dein blick war kühl. zurück zum text. der tee wärmt mich von innen. ich spüre richtig wie er runter läuft und meinen bauch von ihnen wärmt. mein herz wird auch ein wenig warm. ich höre es schlagen. nicht so schnell wie bei dir damals, aber es schlägt.
gut. heute hab ich viel weiter gebracht im büro. die ganzen ungelesenen nachrichten habe ich bearbeitet. 127 waren es. gut gemacht. keine von dir war dabei. nicht gut. doch gut. gut das du dich nicht meldest, dann muss ich nicht so oft an dich denken. gut so. alles gut.

To Do:
im JETZT leben
DANKBAR sein
das leben GENIESSEN
BEDÜRFNISSE äußern
GEFÜHLE laut aussprechen
TREU sein
MUTIG sein
alle MENSCHEN lieben
keine VORURTEILE haben
jeden mit LIEBE betrachten
SELBSTBEWUSST sein
ZIELE setzen
DICH vergessen

27.12.17 19:38, kommentieren

unter wasser ist alles dumpf

ich vermisse dich.ich weiss jedoch nicht, ob es gewohnheit ist dich zu vermissen. ich schlafe schlecht. starre stundenlang löcher in die luft. fühle mich leer. ich will nicht mehr denken müssen. will keine entscheidungen mehr treffen und vor allem will ich mich nicht mehr verantwortlich fühlen. nicht für das was andere denken oder glauben.
ich spüre wie sich die leere in mir ausbreitet und sie so schwer ist, dass sie mich unter wasser zieht. alle gedanken die ich habe fühlen sich stumpf an.
ich will hier raus. ich will alleine sein.. und doch brauche ich jetzt mehr liebe als je zuvor. meine augen schmerzen vom weinen. ich kann nicht schlafen. und doch sind es keine gedanken die mich wach halten. es ist diese leere. diese undefinierbare leere, die ich nicht kenne.
es braucht sogar kraft diese worte zu schreiben, kraft die ich nicht habe und doch weiß ich das es mir weiter bringt. alles aufzuschreiben was ich denke. es fällt mir nur so schwer auf diese stumpfen worte zu hören. ich muss so genau hinhören und das braucht energie. energie die ich gerade nicht habe. für nichts.

auslöser warst du. ich weiß nicht was mit mir passiert ist in den letzten 2 wochen, aber jetzt gerade will ich das es einfach aufhört. ich will einfach mein leben zurück. ich will glücklich sein. unbeschwert und alles einfach so schaffen, ohne viel darüber nachzudenken. und dieser scheiß hunger. immer wenn ich aufwache. immer wenn ich weine. ich hatte es echt gut in griff in letzter zeit, doch jetzt habe ich das gefühl essen zu müssen, um meine energie aufzufüllen. natürlich stimmt das nicht, aber kann mir wer dieses gefühl nehmen? 

und schon wieder rollen die tränen. in gedanken an dich. dein gesicht vor mir. ich lass es mit dem rauch verschwinden, doch fühle noch immer das es da ist. hast es schon gemerkt? tut es dir weh? wenn du wirklich willst, könntest du mich erreichen. du willst nicht. sonst hättest du es schon gemacht. es ist ok. gut das es vorbei ist. sag ich mir. warum tut es dann so weh? 

ich brauch dich nicht.
du gibst mir nichts was ich brauche.
das ist keine liebe.
ich bin mir selbst genug.

sage ich mir immer wieder, in der hoffnung, es doch mal zu glauben..

17.12.17 06:53, kommentieren

Background-Sänger gesucht?

Ich bin seit langen wieder einmal alleine zu Hause. Nicht nu für eine Stunde sondern länger. Somit hab ich mich mit mir beschäftigt. Endlich konnte ich mich wieder mal nur auf mich konzentrieren. Es tat gut. Aber jetzt... nach ca. 5 stunden ist es auch wieder genug.

Ich rede laut. Ich rede laut mit dir. Und das ist das Zeichen, dass es nun wieder reicht. Diese Stille. Ich dreh Musik auf. Versuch mitzusingen. Ich höre deine Stimme mitsingen. "Nur ein Klick" - flüstert mein Herz mir zu... Ich weiß was es mir sagen will. Ein Klick davon entfernt und ich kann ihn wieder schreiben.

Ich sage mir:
Du bist stark.
Du bist fair.
Du willst nicht lügen.
Du brauchst ihn nicht.
Er gibt dir nichts was du brauchst.

Dazwischen die Background-Sänger im Takt "Er wird immer da sein".

Gibts da keinen Aus-Knopf?
Schön langsam mach ich mir Sorge um meine Psyche. Ist das den normal? Ich denke das nennt sich Liebeskummer. Schon viel zu lange her um mich erinnern zu können. Ich weine und lache gleichzeitig über mich. Egal wie alt man ist, Liebeskummer ist wie immer.

15.12.17 20:36, kommentieren

Wiederstand

Es ist besser so. Wir tun uns nicht gut. Du tust mir nicht gut. Ich erschrak, als ich mich gestern so gesehen habe. Die hände zu feusten geballt, damit ich mich dir nicht um des Hals schmeiße. Das bin nicht ich. Ich bin fair. Ich bin ehrlich. Ich will mich auf meine Welt konzentrieren. Nicht auf "unsere". Ich will nicht mehr gefangen sein. Ich will nicht mehr an dich denken müssen. Im Traum verfolgst du mich noch. Du warst diese Nacht so oft da. Du hast mich gehalten. Hast mich gefragt was los ist. Ich muss weg. Ich will diese Gitterstäbe nicht mehr sehen. Sie sind vergoldet, aber doch so dick. Ich will sie aufbrechen. Hab sie aufgebrochen. Oh bitte, gib mir die Stärke sie nicht mehr zu schließen.

Ich sehe mich vor dir stehen. Du so klein unter mir. Mit Tränen in den Augen. Es tut mir leid. Mein Drang nach Rechtfertigung muss ich überwinden. Ich muss mich nicht Rechtfertigen. Das ist meine Entscheidung. Ich kann mich Entscheiden. Auch wenn es gegen dich ist. Ich entscheide mich für mich. Bitte verzeih. Bitte verstehe. 

Ich sehe die aufgebogenen Gitterstäbe noch vor mir. Einen Fuß schon in meine Welt gerichtet. Der andere hängt noch fest. Ein wenig. Ein bisschen. Lass mich los. Lass mich gehen. Ich werde gehen. Auch wenn du mich nicht lässt. Ohne Wiederstand wärs einfach leider für mich... 

1 Kommentar 14.12.17 07:34, kommentieren

watte

ich habe schon lange nicht mehr geschrieben. ich hatte kein verlangen danach. keine sehnsucht. und jetzt ist sie wieder da. mehr den je. und was ist der grund? der grund dafür bist du. wie immer bist du der grund für meine kopflast. für die last, die so schwer auf meinen schultern sitzt. die mich überkommt. gefühle kommen hoch. mein herz schlägt wie wild und die welt ist für einen kurzen moment nicht mehr diese, in der ich mich jeden tag aufhalte.

ich habe wochenlang überlegt, ob ich mich der wahrheit wieder mal stelle. soll ich mich darauf einlassen? soll ich wirklich diesen schritt zurück machen? soll ich wirklich zulassen, dass die last wieder so schwer ist? gebe ich nach? höre ich auf mein herz? 

ich habe es getan. ich das pochen meines herzens nicht ignorieren können. ich habe mich ganze 6 stunden in den zug gesetzt. voller vorfreude. noch nicht im bewusstsein, wie es mir danach gehen wird. 

ich sah dich. deine augen. dein gesicht. und dieses gefühl kam wieder. ich kann es nicht unterdrücken. ich kann es nicht ausblenden. es ist so stark wie noch kein gefühl in meinen leben. du siehst mich an und blickst mir in die seele. ins herz. ganz tief. wie keiner. ich kann dir nicht wiederstehen. ich beobachte dich. deine lippen formen wörter. wörter die für mich unverständlich sind. was sagst du da? redest du über mich? und doch ist noch ein kleiner zweifel in mir. lügst du mich an? deine augen lügen nicht. dein mund vielleicht. vielleicht auch nicht. ich sitze vor dir. kann dir nicht folgen. mein kopf schaltet aus. wie schön ist das, wenn der kopf ausschaltet? ich kenne das nicht. ich lass mich fallen. in deine starken arme. ich werde butterweich. kann nicht mehr denken. mein herz schlägt laut. so laut, dass ich befürchte du hörst es. ich will dich so viel fragen. ich will dir so viel sagen. doch das alles kommt nicht über meine lippen. stillstand. die erde dreht sich nicht mehr. ich sehe uns von oben zu. du so männlich. ich so klein. ich höre mich reden.  jedoch gedämpft. wie in watte gepackt. es kommt etwas raus, aber es kommt nicht an. weder bei dir, noch bei mir.machen meine worte einen sinn?

 3 tage lang war ich bei dir. 3 so wundervolle tag. in diesen tagen war ich wer anderer. du nimmst mich in besitz. kontrollierst mich. ich folge dir. oh wie gern ich dir folge.

und dann... cut... ich steige wieder in den zug. tränen rollen über meine wangen. mein herz tut so weh. es schlägt nicht. ich höre es nicht mehr. ich tauche wieder ein in meinen alltag. tu so als wär nichts passiert und in meinen kopf ist watte. watte die so schwer wie zement ist. du bist überall... ich seh dich. ich spüre dich und ich hoffe das es bald weg ist. ich ertrage es nicht. es tut weh. 

 und nun... nun sind bereits einige tage vergangen. ich versuche mich wieder zu fangen. bis zum nächsten mal.... bald ... höre ich mich zu mir selbst sagen, mit dem wissen, dass es nicht bald sein wird...

 

 

1 Kommentar 11.12.17 10:22, kommentieren

Schutz

Es fällt mir schwer bei mir zu bleiben. Immer wieder spüre ich die Wut in mir, die ich soviele Monate nun gut überwältigen konnte. Ich meditiere. Versuche immer wieder zurück in den Frieden zu kommen und doch kommt immer wieder eine Kleinigkeit die mich aus meiner friedlichen Hülle kommen lässt. Manche Meinen ich habe viel Temperament. Für mich ist es störend. Energieaufreibend.

und warum das alles? 

 weil ich mich nicht zügeln kann. weil ich nie zufrieden bin mit dem was ich habe. weil diese ganzen lieder zwar schön sind, aber ich die texte nicht verstehe.  weil ich denke ich bin nicht gut genug. weil ich mich nicht selbst genug liebe. weil ich mich selbst immer enttäusche. weil du etwas besserers als mich verdienst hast. weil der schönste tag in meinem leben in 3 monaten ist. weil ich angst bekomme. kalte füße.

und da steh ich im ring. mein gegner hätte wer anderer sein sollen als ich selbst. ich sehe mich. in der rüstung. mit schwert. auf der gegenüberliegenden seite sehe ich ein kleines wrack das dahin vergitiert. zusammengekauert in der ecke. ich (die temperamentvolle) will zielen. mit allem was sie hat. mit aller wut und den zorn der gegen mich selbst gerichtet ist. ich öffne die augen und mir wird einiges klar. die ganzen zweifel. die ganze wut. alles ist auf mich gerichtet. nicht von dem geglaubten gegner. einfach von mir. von meiner inneren wut. 

wie soll ich mich schützen von mir selbst?  die augen auf zu machen war wohl der erste schritt...

2 Kommentare 16.3.17 10:19, kommentieren

Du fehlst..

Seit dem du weg bist verfall ich in alte Muster.Ich lass mich mit rein ziehn. Hab wieder diese Wut im Bauch und was soll eigentlich dieses schlechte Gewissen wegen allem und jedem.
Ich hatte das alles im Griff. Jetzt geb ich dir die Schuld, dass dies nicht mehr so ist. Doch eigentlich kann ich mir selbst helfen. Eigentlich wär das gar nicht so schwer. Ich werd mir eine Auszeit nehmen. Ein Wochenende. Nur für mich. Für mich und meine Gedanken. Derzeit sind sie nur bei diesen Mann nicht bei mir. Zu sehr bei ihm. Das geht nicht. Das funktioniert nicht. Der Grund warum ich immer an ihn denke ist, weil bis heute nicht weiß wie ernst es ihm ist.Geht es nur um das körperliche?
Aber was passiert wenn ich es dann weiß. Was ändert es? Gar nichts! Das ist der Punkt. Also mein lieber Kopf. Er darf raus. Ich lass ihn gehen.
Mein Herz ruft dazwischen. Ja mein liebes Herz. Es ist soweit. Du kannst ihn los lassen. Wir brauchen ihn nicht mehr.
Und im Endeffekt geht es wieder mal um die die Liebe.
Die Liebe zu mir. Die Liebe zu den Männern und die Liebe zu dir. Du, die gerade so weit weg ist. Die ich so sehr vermiss. Meine beste Freundin. Mein Anker. Mein Halt. Du fehlst...

1 Kommentar 25.1.17 06:32, kommentieren

Männer

R:
Gestern war mir alles noch so klar. Ich wollte und konnte nicht mehr. Und das alles was du mit mir machst hat konsequenzen. Solche konsequenzen die ich nicht mehr so schnell gut machen kann. Verlieben tu ich mich nicht. Ich lechze nach Bestätigung. Nach angehimmelt werden. Ich brauche das. Warum? Da wären wir lieber bei der Selbstliebe. Im Endeffekt haben wir beiden einen Nutzen davon. Doch ist es das alles Wert? Will ich das wirklich? Mein Problem ist, dass ich es zu wichtig nehme. Ich lüge mich selbst an. Du doch auch. Warum brauchst du das? Wenn ich nicht da bin, suchst du dir dann eine andere? Nur um die Stille mit Worten zu füllen. Nur um die Bedürfnisse zu stillen, die wir doch eigentlich nicht haben brauchen. Es ist eine Sucht. Der Entzug ist eingetreten und ich versuche dir nicht zu schreiben. Ich versuche nicht an dich zu denken. Denke ich an dich oder an das, dass niemand an mich denkt?

 

R:
Mein Herz verlangt nach dir. Ich fühle es. Die Erlebnisse die wir zusammen hatten kommen immer wieder. Manchmal in kleinen und manchmal in großen Abschnitten. Ich frag mich selbst warum ich mich nach dir Sehne. Es gibt keinen Grund. Du bist nur der Mann der mir fehlt. Du bist nur die Vaterrolle die mir fehlt. Es gibt einiges aufzuarbeiten. Einiges zu überdenken. Im Endefekt brauche ich dich nicht. Ich versteh nur mein Herz nicht.

 

M:
Immer wieder komm ich zu den Entschluss, dass ich Glück mit dir habe. Immer wieder seh ich dich an und mein Herz macht einen Sprung. Oft genervt von dir. Oft wütend. Doch das alles ist nicht so groß wie die Liebe zu dir, sagt mein Kopf. Allein wäre ich nicht glücklich. Du machst mich glücklich. Alles an dir ist für mich gemacht. Warum kann ich das oft nicht sehen? Du bist mein Leben. Du bist mein Glück. Du bist das was ich immer wollte.

 

Schlussfolgerung: 

R's werden gestrichen. M ist das richtige.

 

 

1 Kommentar 23.11.16 13:47, kommentieren

Mein Prinz

Ich suche im Internet nach deinen Namen. Sehe alle Seiten durch, um ein Bild von dir zu sehen. Du bist bekannt, dort wo du her kommst. Immer wieder lächelst du mir entgegen. Die Frage warum du mich magst liegt auf der Hand. Ich bin jung. Du bist alt. Jahrelang hab ich mir eingeredet du wärst nicht so. Tag für Tag hab ich mir Szenarien vorgestellt wie du mich abholst. Wie ein Prinz. Ich, die Prinzessin, im tiefschlaf des Alltags gefangen. Du kommst angeritten mit deinem weißen Pferd und bittest mich aufzusteigen. Im Regen seh ich mich stehen. Warten auf dich. Durchnässt und zitternd vor Kälte. Du kommst nicht. Du wirst nicht kommen. Vielleicht schaust du mal vorbei. Steigst ab. Küsst mich. Aber dann sehe ich dich von hinten davon galoppieren. In dein Leben. In deine Welt. Da wo ich kein Platz hab. Dahin von wo du mir hin und wieder eine Brieftaube sendest. Um Hallo zu sagen. Du sagst: Hey mich gibt es noch. Bleib doch stehen. Wart doch weiter im Regen auf mich. Vielleicht komme ich. Irgendwann. Oder auch nicht. 

Ich versuche mir die Sonne zu holen. Meinen eigenen Prinzen zu bauen. Ich hab ihn doch gefunden. Er ist nicht wie du. Mein Verstand sagt: Das ist gut so. Mein Herz schreit dagegen. Ich ersehne mir den Tag herbei, an dem ich nicht mehr warte. Ich fühle er kommt näher. Ich habe Angst davor. Angst dich gehen zu lassen. Angst dir sagen zu müssen, dass ich dir die Tauben zurück sende. Den Brief ungeöffnet.

Meine Zukunft steht bevor. Meine Zukunft fängt jetzt an. Bald. In 7 Monaten. Ich werde ja sagen. Ja, aus kompletter überzeugung. Ja, aus Liebe.  Ja, weil ich weiß das du nicht mehr kommst.Mein Herz flüstert mir zu, dass ich rennen soll. Renn davon. Dorthin wo du glücklich bist. Ich kann glücklich sein. Ich will glücklich sein. Doch zum glücklich sein brauch ich keinen Mann. Dazu brauch ich nicht einmal dich. Wenn ich glücklich bin, dann sage ich ja. Aber was ist wenn nicht?

Und so sitze ich da und lüg mich selbst an... 

17.10.16 12:21, kommentieren

Selbstliebe und so..

In 2 Tagen geht es los und ich denke mir: Warum tu ich mir das an?
Ich bin wütend auf mich selbst. Auf meine Entscheidungen. Ich will nur nach Hause und unter die Bettdecke. Ich will von allem und jedem davon laufen. Bitte redet mich nicht an. Bitte schaut mich nicht an. Heute mag ich mich nicht. Ja richtig: ICH mag MICH nicht.
Selbstliebe wo bist du?

13.9.16 08:03, kommentieren

Pilgern

Es ist entschieden. Ich werde pilgern. Zwar nur 4 Tage (und nicht 3 Monate), jedoch sind 84km für mich eine große Herausforderung. Ich versuche die Kopflast abzuschütteln und frei zu werden. Frei von Dingen die mich belasten. Frei von dem, dass mich nicht vorwärts bringt. Zeit für mich. Zeit zum denken. Zeit zum verabschieden. Nächste Woche gehts los und ich werde leicht nervös. Ich werde an meine Grenzen gehen und diese überwinden.
Hoffe ich.
Glaube ich.
Weiß ich.

 

Whatever..
Gib mir Kraft. Bitte gib mir Kraft.

8.9.16 07:15, kommentieren

Rausch

Wir waren uns nahe. Zu nahe um verliebt zu sein. Zu eng um jemanden zwischen uns zu lassen. Zu gleich um uns zu berühren. Einfach zu tiefsinnig, um an die oberfläche zu gehen. Wir gingen stundenlang im schnee spazieren. Lagen  in Sommernächten auf der Straße und erklärten uns das Leben. Tranken auf uns. Sangen bis ins Morgengrauen. Lachten um die Wette um irgendwann den Rausch zu verfallen. Den Rausch des Glücklich-Seins. Ich spüre jetzt noch wie die Regentropfen auf uns vielen und wir keine Sekunde darüber nachgedacht haben aufzustehen und den Regen zu entwischen. Er prasselte herab. Wir sahen in den Himmel und lachten. Unsere Hände nebeneinander auf den heißen Beton. Nicht mal ein Zentimeter von einander entfernt. Kein Gedanke daran dich zu küssen. Nicht mal annähernd. Wie Bruder und Schwester.
Eines Abends gingen wir alleine nach Hause. Es schneit. Wir waren weiß von oben bis unten. Versanken im Schnee. Waren uns aufeinander. Lachten. Und da wie aus dem nichst sagtest du die Worte: Wir würden perfekt zueinander passen.

 Damals lachten wir. So absurd.. und doch so klar.
Gestern sah ich dich. Nach 8 langen Jahren sahst du mir in die Augen. Ich seh deine Pupillen. Deine scheiß großen Pupillen. Du fragtest das Mädchen vor mir was wir hier machen und sie meinte voller Freude: Wir gehen mit der zukünftigen Braut was trinken. Dein Blick fragend. Mein Name fiel und dein Gesicht schien einzuschlafen. Du hast mich nicht erkannt. Schaust in die Runde und deine Augen blieben auf meinen hängen. Mein Herz schreit: Umarame mich! Freu dich! Spring mich an! Weine vor Begeisterung.

Ich spüre deine kalten Wangen an meine. Ein kleines Hallo..ein verschmitzes Läscheln...und der Duft kam mir in die Nase.
Ich flüsterte Leise das es mir leid tut wegen deinem Vater. Ich hab es letztes Jahr gehört, jedoch keine aktuelle Telefonnummer gehabt (Feige Ausrede, hör ich mich selbst zu mir sagen).. du sagst nichts.. du lächelst nur.. in deinem rausch.. ganz anders.. als damals vor Glück....

 

 

5.9.16 14:13, kommentieren

.....

Gänsehaut lügt nie

26.8.16 20:16, kommentieren

Kreis

Ich spüre Wut, da ich die Kontrolle über mich verloren habe.Ich bilde mir ein es geschafft zu haben, doch dabei seh ich das Ziel noch nicht mal. Die hälfte ist geschafft, doch was ist schon die Hälfte, wenn die zweite Hälfte doppelt so schwer wird?!?!
Ich setze mir Zeitspannen um diese immer und immer wieder nicht zu schaffen. Das Jahr vergeht und eigentlich wäre ich im September meinen Ziel schon sehr nahe. Doch nein, ich musste ja aufgeben. Ich musste ja schwach werden. Ich musste ja meinen Gelüsten nachgehen. Wie schwach kann ein Mensch sein? Wieivel Frust muss man haben und das alles wieder aufs Spiel zu setzen. Ich lüge mir schön selbst in die Fresse, wenn ich mir immer wieder sage das ich es noch schaffe. Einen scheiß schaff ich. Es geht sich nicht aus. Ich muss realistisch sein. Wenn ich jetzt nicht bald den Arsch hoch bekomme werde ich unter gehen. Unter gehen in meinen eigenen Frust und in meinen eigenen Selbstmitleid.
Ich ermuntere mich selbst. Fange in kleinen Schritten wieder an mich groß zu machen.
Ach dieser Selbsthass. Dieser  Serlbstzweifel. Ich war schon so groß. Ich war schon so nahe. Ich kann das wieder schaffen. Ich muss das schaffen. Alle erwarten es. Ich erwarte es.

 

und so vergeht der Tag... und der Frust kommt.. und ich werde schwach um die Lust zu stillen.. und dann kommt der Frust , weil ich schwach werde und ich drehe mich im Kreis.. immer und immer wieder.. schneller und immer Schneller..

 

Wo bist du? Ich brauche dich... meine Selbstliebe... 

22.8.16 13:00, kommentieren

Tagträumen

Ich denk an dich.

Stell mir vor wie du hinter mir liegst und deinen arm um mich legst.

Ich stell mir vor wie du neben mir im auto sitzt und den text des liedes mit mir singst.

Manchmal stell ich mir vor, dass du neben mir auf der couch sitz und mit mir lachst.

Wir reden viel.

Du bringst mich zum lachen.

Du bringst mich zum träumen.

Doch eigentlich bist du nicht da.

Du bist weit weg.

Weit weg von meiner welt.

In dieser realen welt passen wir nicht zusammen. 

Wir ergänzen uns nicht und doch bist du mir so nah.

Ich hab mit dir gemeinsam einsam rumgesessen und geschwiegen.

Am besten erinnere ich mich ans gemeinsam einsam liegen.

Am morgen danach.

Und hier sitz ich schon wieder.

Rede mit dir, obwohl du nicht hier bist.

Rede mit dir, obwohl du nicht nah bist.

Ich bin nicht Nichts ohne dich,

aber viel weniger für mich.

Weniger als ich sein will.

Weniger als ich sein muss.

Darum stell ich mir vor, dass du hier bist.

Du liegst nackt im Bett und ich sitz neben dir.

16.8.16 07:17, kommentieren