I wish...

Basically i wish that you love me....

12.8.16 23:01, kommentieren

Insel

Ich kann meine Augen nicht wirklich offen halten. Die Zeit steht. Meine Arme sind schwer. Ich esse was. Hasse mich dafür, weil ich eigentlich keinen Hunger habe. Stopfe Sachen in mich rein um den Frust zu stillen, doch dadurch wird er immer mehr. Meine Augenlider fallen langsam zu. Es ist mühsam sie wieder aufzumachen. Die Arbeit häuft sich. Ich will nicht mehr. 2 Wochen noch, sag ich mir immer wieder selbst. Ein Jahr noch. Dann noch 3 Jahre. Eventuell dazwischen noch die Familie vergrößern. Dann noch 5 Jahre. Und dann? 

Dann wieder von vorne. Ziele werden gesteckt. Pläne geschmiedet und doch kommts anders. Und ich lebe vor mich hin. Ohne auszubrechen. Ohne am Tisch zu hauen. Ich lache. Ich weine. Ich fluche. Ich schreie. Ich liebe. Alles auf ein Ziel gerichtet. Alles um meine Insel zu erreichen. Meine Insel, die nur für mich gemacht ist. Wo nur ich da bin. Und du. Du bist aber nicht da. Du bist am anderen Ende. Ich sehe dich. Winke dir. Du hebst deine Hand. Ich kann die einzelen Finger nicht erkennen. Du bist so weit weg. Ich will dich nah. Nah bei mir. Auf meiner Insel. Ich will das du dich neben mich legst. Am Strand. Dich unter meiner Sonne bräunst. Mich ansiehst, als wär ich was besonderes. Mir zulächelst, weil du glücklich bist mich zu haben. 

Realität. 

Du hebst die Hand und drehst dich weg. Ich seh dich von hinten. Ich lauf dir nach. Du läufst davon. Hin und wieder ein Blick zurück. Hin und wieder ein lächeln. Ich wünschte ich könnte deine Seele berühren. Ich wünschte ich würde in dich hinein sehen. Ich wünschte, ich wäre...Frei. 

Die Augenlider öffnen sich langsam und schwer. Ich sitz noch immer auf meinen Schreibtisch. Die Arbeit neben mir. Die Gedanken wieder im hier und jetzt. Ich motiviere mich selbst und doch bleibt die Gänsehaut wenn ich daran denke wie du mich auf der Insel anlächelst... 

 

1.7.16 09:00, kommentieren

Sicherheit

Wenn man an dem zweifelt was man hat.
Wenn die Unsicherheit den Glauben an das was man liebt in den Schatten stellt.
Wenn die Wut einen überkommt, obwohl kein grund dafür besteht.
Wenn Liebe zu Zweifel wird.
Wenn Enttäuschung auf jemand anderen zurück fällt.
Wenn man einfach nicht man selbst sein kann.

Genau dann, ja genau dann - sag JA.
Sag Ja mit allem was du hast.
Sag Ja aus Überzeugung.
Sag ja um die Zweifel zu verdrängen.
Um die Lust zu stillen.
Um selbst sicher zu sein.
Sag ja aus voller Überzeugung. Aus voller Liebe. Ganz ohne Wut.
Mit aller Kraft.

Sag ich Ja ? !

 

6.6.16 07:43, kommentieren

DU bist mein Delirium!!!

Bist ein rausch auf dem Eis,
Gefährlich schön und leicht,
Eine Droge die Glück verheißt,
So real und unerreicht.
Du bist eine Euphorie,
Die man durchlebt doch bleibt sie nie,
Sie vergeht nach kurzer Zeit,
Nur mein Wunsch nach mehr verweilt.
Du bist ein einziger Exzess,
In dem man sich vergisst,
Von dem man auch nicht lässt,
Wenn man sich daran verbrennt,
Hab nichts gesucht und nichts vermisst,
Du kamst wie Fieber über mich,
Bist ein Gefühl das mich zerfrisst,
Kann nicht mit dir, nicht ohne dich.
Ich hab noch nicht genug von dir,
Mehr, mehr, gib mir mehr.
Es ist nicht leicht dir zu begegnen,
Ich kann nichts dagegen tun,
Ich schaff es nicht dich aufzugeben,
Dabei tust du mir nicht gut,
Du bist mein Delirium.

 

 

Text: Andreas Bourani

 

2.6.16 08:36, kommentieren

Grau

Ich seh durch meine Augen nur Graustufen. Die Farbe ist weg. Sie ist ausgebleicht. Einzelne Menschen erstrahlen in Farbe, dies wird jedoch immer seltener. Die Gefühle sind schwer zu erkennen. Die roten Wangen kaum zu bemerken. Ich seh mich um. Alles grau in grau. Ich frage wo die Farben hin sind. Wenige antworten mir. Manche sind erstaunt.
Wie kann ich sowas fragen?
Wie komm ich auf diese Idee?
Welche Farben?
Was sind Farben?
Ich merke es an ihren Tonfall. An den matten glanz der Augen. Sie sind nicht entkommen. Es hat sie erwischt. Ganz leise. Ganz langsam.
Ich schüttle den Kopf.
Werde wütend.
Schreie.
Rede auf sie ein.
Versuche mich zu erklären.
Bekomme keine Luft.
Sie schauen mich nur an.
Verstehen mich nicht.
Ich zieh mich zurück. Auf der Suche nach Farben. Auf der Suche nach jemanden der mich versteht. Auf die bessere Seite. Auf die einzig wahre Seite. Auf der Suche nach mir. Nach dem was ich will. Nach dem was ich liebe. Nach dem was mich bunt macht..

20.5.16 07:29, kommentieren

Selbstkontrolle

Ich spüre wie die Wut in mir aufsteigt. Es fällt mir schwer mich zu beherschen. Den Grund dafür kann ich nicht wirklich einschätzen. Wut auf mich selbst. Wut darauf, dass ich mich nicht unter Kontrolle habe. Ich finde die Mitte nicht. Die Mitte von mir Selbst. Der Zweifel überkommt mich. Bei allem was ich tue. Bei allem was ich denke. Bei allem was ich brauche. Ich sehe Nebel. Versuche in weg zu schicken. Reisse die Fenster auf, jedoch kommt kein Windstoß. Ich bete. Versuche meine Zweifel zu bezwingen. Versuche mich selbst zu bezwingen. Ich ermahne mich. Hebe meinen Zeigefinger gegen mich selbst. Ich weiß nicht was oder wer die Wut auslöst. Ich will alleine sein. Redet nicht mit mir. Spricht mich nicht an. Ruft mich nicht an. Schreibt mir nicht. Ich bin nicht hier. Ich bin nicht anwesend. Belehrt mich nicht. Ich will eure Meinung nicht wissen. Spricht mir zu. Gebt mir Mut. Seid für mich da. Verurteilt mich nicht. Hört mir zu. Nehmt mich in den Arm. Fragt nicht. Verdreht nicht die Augen. Akzeptiert einfach. Aber wie kann jemand mich akzeptieren, wenn ich das selbst nicht schaffe? Der Zweifel. Die Selbstkontrolle. Die Wut.
Der Nebel wird dichter. Ich werde kleiner. Alle anderen schauen auf mich herab und haben den Zeigefinger auf mich gerichtet. Ich werde kleiner und senke den Kopf..

13.5.16 08:08, kommentieren

Ich weiß was ich will

Ich schließe die Augen und warte darauf, dass es dunkel wird. Der Kopf wird langsam schwer und ich atme tief. Die ganze Last fällt ab und ich spüre wie sich das Seil immer mehr um meine Hüften und und an die Brust legt. Ich spüre dein ziehen. Ich seh jedoch noch nicht wer du bist.
Ich nehme ein Messer und Schneide die Seile ab, die sich ganz fest um meinen Körper winden. Es zieht jemand. "Dreh dich um" - flüsterst du mir zu.
Mein Kopf lässt sich kaum bewegen.
Atme tief durch und seh dein Gesicht. Du bist es. Du, der mich immer wieder auffängt. Du, für den ich so gern groß sein will.
Du stehst über mir und siehst mich mit bösen Augen an. In mir zieht sich alles zusammen. Ich spüre die Tränen auf meinen Wangen.
"Sei nicht böse" - formt mein Mund.
Ich versuche groß zu werden, aber ich schaff es nicht.
"Geh weg" - will ich schreien, doch es folgt nur ein leises Wimmern.
Du schwebst davon. Ich seh dich zappeln. Du willst nich gehen.
Ich brauch dich nicht. Nicht so nahe. Nicht, wenn du an mir zerrst.
Ich bin jetzt groß.
Ich weiß was ich will.

Und mein Rücken wird kalt. Du bist nicht mehr da. Heute nicht mehr.
Ich trockne meine Tränen und versuche mich zu wärmen.

10.5.16 06:28, kommentieren

Immer

Ich seh die leere Seite vor mir und versuche das aufzuschreiben was mir durch den Kopf geht.

Alle 10 Minuten fällt dein Name in meinen Kopf. Vor einer Woche waren es noch alle 2 Minuten. Es vergeht wieder. Das Herz zieht nicht mehr so oft und ich bin froh darüber. Immerhin weiß ich, dass das wiedersehen nicht so bald kommen wird. Du legst einen Schalter um. Greifst mit beiden Händen danach und brauchst weniger Kraft als gedacht um mich wieder auf deine Seite zu ziehen. Wie eine Maschine zieht es mich automatisch zu dir hin und die ganze Welt um mich herum verschwimmt. Der Spot ist auf dich gerichtet.

Danach fahren wir wieder nach Hause. Du in dein turbulentes Leben. Ich in meinen Alltag. In die schneinheilige Welt. Dort wo das Garagentor offen ist und mir immer mindestens eine Person entgegenkommt. Es wird geredet. Geschimpft und sich ausgelassen über die ach so schlechte Gesellschaft. 

Ich schalte mich zurück zu dir. Wünsche, dass der Spot wieder angeht und diese Gesichter vor mir wieder in die Dunkelheit geraten. Es passiert nichts. Ich stehe mitten auf der Plattform und die Puppen tanzen um mich herum. 

Die Welt dreht sich weiter. 

Wie zuvor. 

Wie damals. 

Wie immer.

Ich versuche mich selbst zu analysieren. Verusche heraus zu finden an was es liegt. Sind das echte Gefühle oder nur ein Irrglaube. Nur ein flüchten. Oder doch etwa mehr? Es ist irrelevant, denn die Zeit mit dir hat ein Ablaufdatum. Wie immer. In meinen Gedanken schreib ich dir. In meinen Gedanken freust du dich darüber. In meinen Gedanken kommst du zurück. Die Realität ist das gegenteil.

Ich hab noch deine Worte vor mir: Das Leben ist wie eine Quizshow. Egal was du fragst, die Antwort wird immer LIEBE sein. Ich frag mich oft, ob du recht hast und komm immer wieder zum Entschluss das es so sein musst. Deine Worte habe ich nie bezweifelt. Deine Aussagen noch weniger.Doch jetzt bin ich erwachsen. Ich bin nicht mehr das kleine Mädchen, dass nicht versteht, warum der Nachbar mich nicht sehen soll. Ich bin groß geworden. Größer als du denkst. Alles ist gewachsen. Die Zweifel, meine Sprache, mein Verstand und meine Gefühle.

Doch jetzt ist es wieder an der Zeit die Lichter anzumachen. Ich übersehe das wichtige. Ich übersehe die Liebe. Ich übersehe alles - außer dich. 

Ich drücke mit den Zeigefinger den Lichtschalter und das was ich sehe lässt mich staunen. Ich bin im Leben angekommen und es wartet auf mich und meine Reaktionen. Es wartet darauf, dass ich aus den dunklen Ecke gehe und mich zeige. Hier bin ich. Hier will ich sein. Hier werde ich sein. Für immer. 

2.5.16 06:29, kommentieren

Mensch, ärger mich nicht

Du bist an der Reihe.

Meine Züge sind gespielt. 

Ich steh 4 Felder vor dir. Gebe dir die Würfeln wo auf den jeder Seite eine 4 steht. Würfle jetzt. Ich kanns kaum erwarten. Ich  will zusehen wie du mich umschmeisst. Ich will deinen Zug spüren. Mich ergeben. Von dir bezwungen werden. Mein Schicksal in deine Hände legen. Überrascht wirken, wenn du über mich kommst. Mich komplett hingeben. Ich warte darauf. Im leisen Wissen, dass du gleich kommst.

Was machst du? Du nimmst einen Stift und malst auf jeder Seite des Würfels eine Punkt in die Mitte. Würfelst und ziehst an mir vorbei. Meine Augen sind weit aufgerissen vor staunen. Du lächelst. Freust dich mich überrascht zu haben und hauchst mir entgegegen: Du bist an der Reihe.. 

Die Würfeln sind gefallen. Ich stehe und warte darauf, dass du einen Schritt zurück machst. Du bleibst stehen. Mit offenen Armen. Ich trau mich nicht vor. Ich setze aus. Du bist am Zug und rauscht mir davon...

 

 

25.4.16 17:45, kommentieren

Kopflast

Diesen ersten Eintrag möchte ich einen guten Freund widmen. Obwohl... gute freund ist nicht das richtige Wort.  Eher naher Begleiter, seelenverwandter...oder wenn dann eher noch jener der mir sehr nahe steht, am nahesten von allen... wenn er nicht gerade weit entfernt ist, aber selbst dann ist er näher als jeder anderer.

Er hat mich gefragt warum ich nicht mehr schreibe und für mich War klar, dass ich das gerade nicht brauche.  2 tage danach hatte ich endlich die Erleuchtung. Endlich hatte ich die Antwort warum ich so unrund bin: diese kopflast. Sie muss weg. Sie muss raus.  Ich muss sie weg schreiben. Wie wenn er wüsste was mir gut tut.  Ist aber anscheinend so. In dieser Hinsicht jedenfalls. 

Aber was möchte ich erzählen? Was muss weg?  Sollte ich über die tage reden an denen ich wieder mal über Sachen nachdenke die im Nachhinein keinen Sinn ergeben oder sollte ich einfach über diese Tage schreiben die mich schreien lassen vor Glück. Vielleicht über diese Momente wo ich mich selbst nicht wiedererkenne... oder über Jene die mich völlig aus der Bahn werfen.

Ich lass mich überraschen.  Die Wörter kommen schon. Sie überschlagen sich. Aber eines weiss ich ganz genau mein naher freund... wenn ich bei dir bin ist alles sehr leicht und wenn du weg bist ist alles was hinter dir kommt kopflastig. Gibt's dieses Wort überhaupt? 

Meine Gedanken fliegen. ..

24.4.16 15:57, kommentieren